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Der Silberstreifen braucht einen Bolzplatz! |
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Mittwoch, 21. Juli 2010 um 16:07 |
Seit November 2008 ist bekannt, dass der Bolzplatz im Silberstreifen hinter dem Kindergarten Sterntaler nicht mehr bespielbar ist. Einen großen Anteil daran haben Übergriffe durch Wildschweine aus dem angrenzenden Hardtwald. Auf einen Freizeitplatz à la Bolzplatz kann aber der Silberstreifen nicht verzichten, da die drei im Silberstreifen vorhandenen Spielplätze auf Kinder bis 12 oder bis 14 beschränkt sind und es ja auch Jugendliche über 14 Jahr gibt. Und es ist natürlich völlig klar, dass auf den Spielplätzen nicht Fußball im Großen Stil gespielt werden kann; denn wer möchte schon, dass kleinere Kinder von einem mit voller Wucht getretenen Fußball getroffen in die Ecke fliegen?
Nachdem nun klar ist, dass der Silberstreifen nicht auf einen Bolzplatz verzichten kann, gilt es, die Frage zu beantworten, wie ein solcher gestaltet werden könnte. Klar ist, dass nach den Wühlaktionen der Wildschweine in den letzten Jahren eine Umzäunung nötig ist. Und natürlich wäre es schön, Fußball auf einem echten Rasenplatz zu spielen. Dieses Ansinnen hat die Stadt Rheinstetten aber schon auf Grund der Folgekosten abgelehnt. Im Gespräch blieb also ein Hartplatz. Dieser wurde aber immer wieder zurückgestellt. Und nun stellt sich heraus, dass der Gemeinderat anscheinend in nichtöffentlicher Sitzung auch diesen abgelehnt hat.
Die Stadt Rheinstetten und der Gemeinderat muss sich nun der Frage stellen, warum ein Bolzplatz für einen ganzen Stadtteil nicht machbar ist, wo doch im Jahr 2009 15.000 Euro für eine Asphaltierung des Einfahrtsbereichs am Epplesse zur Verfügung gestellt werden konnte. Und das nur, weil ein Parkplatzwächter damit weniger im Straßenstaub stehen würde.
Die IG-Rheinstetten stellt sich mit dieser Frage ganz klar hinter die Freizeitgruppe Silberstreifen e. V., die sich nicht nur für einen Bolzplatz einsetzt, sondern die sich im Rahmen des Umzugs des Kindergarten in die Landesversuchsanstalt und dem Abriss der Turnhalle auch dem Problem der Sportausübung an und für sich gegenüber sieht.
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